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LIEBE UND ACHTSAMKEIT

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Eine Antwort zu LIEBE UND ACHTSAMKEIT

  1. BLUME DES LEBENS schreibt:

    ❤ Notfalltipps für Hochsensible (Teil 1) ❤

    Mal wieder alles schwierig, stressig, einfach nur zu viel? – Diese praktischen und wirkungsvollen SOS-Tipps können Hochsensiblen helfen, ihr Leben wieder besser in den Griff zu bekommen.
    Unter Hochsensiblen in den USA heißt es salopp: Wer hochsensibel ist, der reagiert "allergisch aufs Leben".

    Hochsensible Menschen (auch als HSP oder "highly sensitive people" bezeichnet) sind ausgesprochen empfindsam, fühlen sich leicht überwältigt, überreizt oder überstimuliert. Nicht nur der Körper reagiert sensibler, auch die Seele scheint besonders dünnhäutig zu sein.

    Konflikte mit anderen Menschen setzen Hochsensiblen oftmals besonders zu, auch Sorgen und Probleme nehmen sie schwerer als ihre Mitmenschen.

    Gut, dass es einige wirksame Strategien gibt, die Hochsensible in Stressmomenten und Notfallsituationen gut einsetzen können.

    Bewährte Tipps von Experten, aber auch von Menschen, die selbst hochsensibel sind, stellt dieser Beitrag vor.
    Die sanfte Herzatmung

    Die Hand sanft auf den Herzbereich legen: Erstaunlich, dass eine so einfache Geste so wirkungsvoll sein kann!

    "Die Hand aufs Herz zu legen bringt oft viel in Bewegung", schreiben Erik van den Brink und Frits Koster in "Mitfühlend leben". Vielleicht liegt es daran, dass durch diese Geste des Selbstmitgefühls Oxytocin, das sogenannte "Kuschelhormon", im Körper stimuliert, das für ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit sorgt.

    Wichtig ist eine geduldige, liebevolle Haltung: Spüren, nicht nachdenken.

    Wer möchte, der kann eine einfach zu erlernende Herzkohärenz-Übung anschließen, die den Herzrhythmus stabilisiert, beruhigt und so für mehr Wohlbefinden sorgt.

    Dabei wird die Hand aufs Herz gelegt, dann ruhig und gleichmäßig in bzw. durch den Herzbereich geatmet, so als würde der Atem direkt durch das Herz fließen. Die Atmung sollte sich dabei möglichst natürlich und weich anfühlen. Als letzten Schritt ruft man sich eine angenehme Erinnerung ins Gedächtnis – eine Erinnerung an eine Zeit, in der man sich rundum wohl gefühlt hat.

    Für viele Menschen ist die Entspannungsphase der Herzkohärenz-Technik auch eine ideale Gelegenheit, um besseren Kontakt zur eigenen Intuition zu finden, ja, um das Herz sprechen zu lassen.

    Wer die Herzatmung gerne ausprobieren möchte, findet hier eine einfache Anleitung:

    Herzatmung für mehr Gelassenheit!

    Wärme tut wohl!

    Vielen hochsensiblen Menschen hilft Wärme. Wärme sei "calming and nurturing", schreibt Ted Zeff in seinem Buch The Highly Sensitive Person's Survival Guide: Wärme ist beruhigend und nährend.

    Wohltuend können warme Getränke wie Tee oder Milch sein. (Eher vorsichtig sein sollte man dagegen mit Kaffee: Viele Hochsensible haben die Erfahrung gemacht, dass es ihnen besser geht, wenn sie Getränke mit Koffein meiden.)

    Auch wärmendes Essen kann beruhigend wirken, zum Beispiel ein warmer Brei zum Frühstück.

    Eine Wärmflasche, ein warmes Körnerkissen oder ein warmes Bad (eventuell mit einigen Tropfen Lavendelöl im Wasser) können als Entspannungshilfe, aber auch auch als Notfallmaßnahme gute Dienste tun.

    Da viele hochsensible Menschen besonders gut auf Massagen ansprechen, empfiehlt Ted Zeff die (aus dem Ayurveda stammende) Selbstmassage mit angewärmtem Sesamöl: Sesamöl ist deshalb so empfehlenswert, weil es besonders tief ins Körpergewebe eindringen und das Nervensystem auf diese Weise effektiv beruhigen kann.

    Wichtig ist, hochwertiges Sesamöl zu verwenden, das sich für Massagezwecke eignet.

    Bei einer Ganzkörpermassage sollte das Öl sanft einmassiert und nach zehn Minuten Einwirkungszeit mit warmem Wasser wieder abgespült werden.

    Wer wenig Zeit hat, aber einen schnellen Entspannungseffekt möchte, dem empfiehlt Ted Zeff, das Sesamöl nur an den Schläfen und im Bereich der Ohren einzumassieren.

    Hochsensible neigen besonders dazu, sich häufig kritisch mit anderen Menschen zu vergleichen. Dabei kann es passieren, dass man sich unterlegen, unzulänglich oder einfach nur klein fühlt.

    Für solche Momente haben Ernst Bohlmeijer und Monique Hulsbergen (Autoren des Ratgebers "Im Augenblick leben: In 9 Wochen zu mehr Achtsamkeit mit der Akzeptanz- und Commitmenttherapie") einen guten Tipp parat: Den Kampf mit anderen – und sich selbst! – beenden und sich einfach mal klein sein lassen:

    "Wenn Sie merken, dass Sie anfangen, sich klein zu fühlen, können Sie versuchen, dies zuzulassen und sich liebevoll sich selbst gegenüber zu verhalten. Vielleicht wird Ihnen dann klar, dass Sie so, wie Sie sind, völlig okay sind."

    Ein mentales Schutzschild aufbauen!

    Oft fällt es gerade hochsensiblen Menschen schwer, bei ungerechtfertigen Angriffen, Kränkungen oder anmaßenden Ansprüchen anderer ruhig und ausgeglichen zu bleiben. Ein mentales Schutzschild kann helfen, in schwierigen Situation mehr Distanz zu bewahren.

    Das mentale Schutzschild ist eine Strategie aus der Psychologie und Traumaforschung. Es lässt Positives durch, doch blockt Negatives ab. Es wirkt wie eine unsichtbare Schutzscheibe, ist stabil und unzerstörbar. Mit dem mentalen Schutzschild, das man sich in seiner Vorstellung errichtet, entscheidet man selbst, was man an sich heranlassen möchte und was nicht.

    Die bekannte deutsche Traumatherapeutin Prof. Dr. Luise Reddemann beschreibt die Imagination als "Wundermittel", das "vielen Menschen hilft".

    Auch die bekannte Kommunikationstrainerin Barbara Berckhan ("So bin ich unverwundbar: Sechs Strategien, souverän mit Ärger und Kritik umzugehen") empfiehlt das mentale Schutzschild – eine Glocke aus Panzerglas, die hilft, Abstand zu bewahren und gelassen zu bleiben.

    Das mentale Schutzschild kann alternativ die Vorstellung eines schützenden Mantels sein, eines angenehmen, warmen Lichtes oder einer strahlenden Lichtkugel – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wirksam ist das, womit man sich wohlfühlt.

    Wichtig: Die Technik des mentalen Schutzschildes sollte einige Male geübt werden, damit sie in Notfällen auch gut funktioniert.
    In den gegenwärtigen Moment zurückkommen

    Bei Stress und Überforderung, bei Sorgengedanken und Zukunftsängsten kann es helfen, sich ganz bewusst (und wenn nötig, immer wieder) in den gegenwärtigen Moment zurückzuholen – notfalls mit ein bisschen Gewalt und Hartnäckigkeit!

    Einfache Fragen helfen dabei:

    Was steht jetzt an?

    Habe ich jetzt – in diesem Augenblick – ein Problem?

    Eine klassische Achtsamkeitsübung, die sich auf Körper und Sinne konzentriert, macht die Rückkehr in den Augenblick etwas leichter.

    Wer noch mehr darüber wissen möchte: Autor Eckhart Tolle erklärt, warum uns der gegenwärtige Moment so viel Kraft gibt.
    Die Fünf-Sekunden-Taktik

    Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich sind für die meisten Menschen nicht einfach zu meistern. Hochsensible tun sich oft noch schwerer, da ihnen Werte wie Harmonie und Fairness besonders wichtig sind.

    Die Strategie, die Ted Zeff für zwischenmenschliche Problemsituationen empfiehlt, mag zunächst banal klingen, ist aber wirksam: Fünf Sekunden warten, bis man auf einen Angriff, eine herausfordernde Bemerkung oder eine schwierige Frage reagiert.

    Jeder kennt vermutlich auch den bewährten und doch oft unterschätzten Ratschlag: Erstmal bis zehn zählen. Oder: Erst tief durchatmen, dann reagieren.

    Der Coach und spirituelle Lehrer Tom Stine erklärt, warum diese Strategie tatsächlich so wirkungsvoll ist: Vor allem Menschen, die uns nahe stehen, können unsere Reaktionen gut abschätzen. Sie sind auf unsere Entgegnung vorbereitet und haben vielleicht schon Munition für einen Gegenangriff gesammelt.

    Geben wir uns selbst aber eine kurze Atempause und Bedenkzeit, können wir nicht nur selbst anders reagieren, sondern überraschen damit auch unseren "Gegenspieler". Das Gespräch kann auf diese Weise eventuell eine völlig andere Wendung nehmen.
    Den Gedanken-Bumerang einfach liegen lassen

    Gedanken kann man nicht wegschieben, nicht verdrängen, nicht stoppen. Im Gegenteil: Wenn man es versucht, werden sie nur umso hartnäckiger.

    Von Meditationslehrer Clark Strand stammt der treffende Vergleich mit einem Bumerang: Jeder Gedanke, den wir aufheben und wegwerfen wollen, kehrt prompt wieder zu uns zurück. Was also tun? – "Auf keinen Fall wegwerfen, sondern liegen lassen und drübersteigen." (Aus: "Einfach meditieren: Übungen für ein gelassenes Leben")

    Wie man das genau macht, erklärt zum Beispiel die Akzeptanz- und Commitmenttherapie sehr anschaulich.

    Wer mag, kann auch die Übung der Gedankenpause ausprobieren. Dabei stellt man sich einfach nur folgende Frage:

    Welcher Gedanke wird wohl als nächster in meinem Kopf auftauchen?

    Man bleibt neugierig, erwartungsvoll, aber entspannt. Der auftauchende Gedanke wird einfach nur beobachtet: Aha – das denke ich also.

    Übt man auf diese Weise eine Weile, so verspricht u.a. Weisheitslehrer Eckhart Tolle, werden die Pausen zwischen den einzelnen Gedanken automatisch immer länger – und für einige Momente stellt sich eine wohltuende Gedankenfreiheit ein.

    Quelle: ❤ https://pagewizz.com/notfalltipps-fur-hochsensible-teil-1-36579/

    ❤ Notfalltipps für Hochsensible (Teil 2) ❤

    Im zweiten Teil dieser Artikel-Serie für hochsensible Menschen geht es vor allem um den Körper, denn: Wer den Körper beruhigt, der entspannt auch die Seele, meistert schwierige Gedanken und Gefühle.
    Mit der Intelligenz des Herzens, mentalen Schutzschildern, Gedanken-Bumerangs und der schlichten, aber wirkungsvollen 5-Sekunden-Taktik hat sich der erste Teil dieser Artikelserie für hochsensible Menschen (HSP) beschäftigt.

    Dieser zweite Teil widmet sich vor allem Übungen und Anregungen, die ganz gezielt auf den Körper wirken, dabei aber gleichzeitig auch die Seele ansprechen und beruhigen.

    Erstaunlich: Wer Anspannungen im Körper lösen kann, der wirkt gleichzeitig wohltuend auf problematische Gedanken und schwierige Gefühle ein – ganz automatisch!

    Übrigens: Die hier empfohlenen Ratschläge eignen sich selbstverständlich nicht nur für Hochsensible – sondern für jeden, der sich seinen Alltag gerne etwas entspannter und harmonischer gestalten möchte …
    Die Natur ins Haus – oder in den Kopf – holen

    Für hochsensible Menschen ist der Kontakt zur Natur besonders wichtig und wohltuend. Faszinierend ist, dass man nicht unbedingt nach draußen in die freie Natur gehen muss, um diesen wohltuenden Effekt zu spüren. Schon das Betrachten einer Naturaufnahme kann beruhigend und heilsam sein:

    Erstaunlich: Die positiven Wirkungen von Naturbildern auf Körper und Seele

    Ted Zeff, Autor des Buches "Glücklich leben in einer reizüberfluteten Welt: Der Ratgeber für Hochsensible" empfiehlt hochsensiblen Menschen, sich ein großes Bild oder Poster einer Naturaufnahme in den Wohnraum oder über den Arbeitsplatz zu hängen.

    Regina Hornberger und Cordelia Alber-Klein, die beiden Autorinnen des Buches "Bach-Blüten und neue Blütenessenzen", bestätigen, dass man mit Blütenbildern "sehr viel zur harmonischen Schwingung" in einem Raum beitragen kann. Wie man die richtige Blüte findet – ob intuitiv oder ganz gezielt ausgewählt – beschreiben sie ausführlich in ihrem Ratgeber.

    Schon die Vorstellung einer angenehmen Naturszene kann Hochsensiblen in Stressmomenten weiterhelfen.

    Die bekannte Selbsthilfe-Autorin Louise L. Hay betont die Wichtigkeit positiver gedanklicher "Erholungsbilder": Wir können, so schreibt sie, einen negativen Gedanken zwar nicht vernichten oder verdrängen, aber wir können ihn durch einen angenehmeren Gedanken ersetzen. Louise Hay schlägt vor, immer einen solchen angenehmen, beruhigenden "Entspannungsgedanken" für den Notfall parat zu haben – sie selbst denkt übrigens gerne an gelbe Rosen.

    Auf den Atem achten!

    Das bewusste Atmen gilt als ältestes Heilmittel der Welt. Natürliche und gesunde Atmung kann nicht nur körperliche Verspannungen lösen, sondern auch Depressionen und Ängste lindern, Stress beseitigen, den Alterungsprozess verlangsamen, Blockaden lösen, die Konzentrationsfähigkeit verbessern, … Ja, mit Atemübungen soll man wahre Wunder bewirken können, behaupten Atemtherapeuten und Mediziner!

    Wer tief und ruhig atmet, so heißt es, der könne in diesem Moment unmöglich Angst oder Angespanntheit empfinden. Yoga und Meditation sind vor allem deshalb so wirksam, weil die Atmung dabei eine zentrale Rolle spielt.

    Doch um den beruhigenden Effekt gleichmäßiger Atmung zu spüren, muss man nicht unbedingt Atemübungen machen, Yoga oder Meditation praktizieren. Nein, es geht auch einfacher.

    Die Therapeutin und Autorin Ingrid Bacci empfiehlt in ihrem Buch "The Art of Effortless Living", den Atem einfach nur zu beobachten – in ganz unterschiedlichen Situationen: Beim Stehen, im Sitzen, beim Gehen, während eines Gesprächs, bei einer Tätigkeit, …

    Ohne den bewussten Versuch, den Atem zu entspannen und den Atemrhythmus zu verändern, würde die Atmung ganz von selbst ruhiger, weicher und tiefer werden.

    Viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass schwierige Gefühle immer unmittelbar mit bestimmten Körperempfindungen verbunden sind. Umgekehrt heißt das: Kann ich meine Anspannung im Körper lösen, dann lösen sich auch die schwierigen bzw. negativen Gefühle ganz von selbst.

    Die spirituelle Lehrerin Tara Springett schreibt in "Spirituelle Freude:Der buddhistische Dzogchen-Weg zur Erleuchtung", dass es unmöglich sei, in einem völlig entspannten Körper schmerzhafte Emotionen zu spüren.

    Für viele Menschen hat sich ein Mini-Körperscan als sehr wirksam erwiesen: Dabei wandert man mit seiner Aufmerksamkeit durch den Köper und lässt jede Anspannung, jede Verkrampfung, alles Schwere und Belastende bewusst los.

    Wichtig: Man konzentriert sich dabei nicht auf Gedanken oder Gefühle, sondern nur auf die Empfindungen im Körper. Es soll nicht versucht werden, Gedanken und Gefühle zu verändern. Gedanken und Gefühle beruhigen sich zum richtigen Zeitpunkt ganz von selbst.

    Wer gerne einen ausführlichen Körperscan aus dem klassischen Achtsamkeitstraining ausprobieren möchte, der findet hier eine Anleitung:

    MBSR Bodyscan – Achtsamkeit auf den Körper (Video)
    Der "leere Blick"

    Gemütsruhe fängt mit den Augen an, behauptet der amerikanische Erfolgsberater M.R. Kopmeyer in seinem Buch "So gelangen Sie an Ihre Ziele": Wer die Augen beruhigt, der beruhigt automatisch auch den gesamten Körper.

    "Wenn Ihre Augen völlig entspannt sind", so Kopmeyer, "können Sie auf keinen Fall heftige, unkontrollierte Gefühle wie Ärger, Zorn, Hass, Panik oder irgendeine Hochspannung weiterhin aufrechterhalten."

    Wie dieses bewusste Entspannen der Augen funktioniert? – Ganz einfach. Kopmeyer empfiehlt den "leeren Blick":

    "Entleeren Sie Ihre Augen von Spannung. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen 'leeren Blick'. Ihre Augen seien ohne Emotion, ohne Reaktion, leer. Ihr Blick ist ruhig, vollkommen entspannt, die Lider sind beinahe geneigt, vor Schläfrigkeit zuzufallen."

    Gerade für Hochsensible, die sich von visuellen Eindrücken wie grellem Licht oder auffällig bunten Farben oft überwältigt fühlen, kann diese Notfallmaßnahme sehr hilfreich sein.

    Auch das sogenannte Palming ist wirksam: Dabei werden die Handflächen mehrere Male aneinander gerieben, bis Wärme erzeugt wird. Diese warmen Hände legt man dann für einige Minuten auf die geschlossenen Augenlider.

    Das Palming (palm = Handinnenfläche) stammt ursprünglich aus dem Augentraining und gilt als sehr effektiv – nicht nur für die Entspannung der Augen. Wer es regelmäßig anwendet, soll sogar seine Sehkraft deutlich verbessern können.
    Den Boden unter den Füßen spüren oder: Sich von der Erde tragen lassen

    Es gibt Momente, in denen man sich unsicher und haltlos fühlt. Man hat das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Gerade hochsensiblen Menschen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass da tatsächlich Boden unter den Füßen ist – ja, dass man von der Erde unterstützt und gehalten wird.

    Im Englischen nennt man diese Technik, die häufig bei Traumapatienten angewendet wird, "grounding": sich erden. Dabei verbindet man sich bewusst durch Füße, Hände oder Sitzknochen (oder sogar im Kopfstand durch den Kopf, wer mag) mit einer festen Unterlage oder dem Boden.

    Das geht sehr einfach: Man kann beide Füße bewusst auf den Boden stellen, beide Hände auf die Tischplatte legen oder die feste Unterlage unter den Sitzknochen spüren.

    Dabei macht man die Erfahrung: Da ist etwas, das mich stützt, das mich trägt.

    Besonders wirksam ist diese Übung im direkten Kontakt zur Natur: Barfuß über eine Wiese gehen, sich an einen Baumstamm lehnen, einen Baum umarmen, ein Naturmaterial berühren, einen Händeabdruck im Sand machen, …

    Glaubt man den begeisterten Anhängern, so soll diese Übung erstaunliche Resultate für die körperliche und seelische Gesundheit bewirken können.

    Wer mehr darüber wissen möchte: Empfehlenswert ist die Website der amerikanischen Ärztin Laura Koniver, Intuition Physician, selbst eine begeisterte Anhängerin der Grounding-Technik.

    Laura Koniver schreibt über das Erden: "… (it) makes you feel comforted like nothing else can." Ihr kostenloses (englischsprachiges) E-Book "Grounding Idea Book" mit 10-Minuten-Ideen für zehn Tage ist eine tolle Ressource für Anfänger und Interessierte.

    Quelle: ❤ https://pagewizz.com/notfalltipps-fur-hochsensible-teil-2-36581/

    ❤ ZARTBESAITET TEST ❤

    http://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1

    http://www.hsp-links.net/zartbesaitet/links.htm

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